Frankreich-Marokko

Gesamtübersicht:

Die Farben bedeuten:

  • blau = Rad
  • rot = Bus, Fähre
  • gelb = Rückflug

 

Fahrstrecke Frankreich-Spanien:

 

Fahrstrecke in Marokko:

Nach einem Start bei bedecktem Himmel und späterem leichten Nieselregen übernachte ich in Nimes bei einer Gastfamilie. Am nächsten Tag erreiche ich über einen Abstecher an die Küste Montpellier. Hier folgt eine Übernachtung in einer Wohngemeinschaft bei Studenten, die aber fast alle ausgeflogen waren.

Die Fahrt am nächsten Tag nach Sète auf der Nationalstrasse ist alles andere als angenehm, dafür kann ich in Sète am Hafen auf meine Nachfrage erfahren, dass auch im Winter zwei Mal pro Woche ein Fährschiff nach Sète verkehrt. Das beruhigt mich etwas, ich hätte auch das Schiff nach Marokko, das am gleichen Tag gefahren wäre, nehmen können. Aber wozu mache ich diese Radtour….. um Marokko per Rad zu erreichen!
Am gleichen Tag dann noch eine abenteuerliche Übernachtung zwischen einem Festsaal und Abstellräumen – aber immerhin windgeschützt und ruhig.
Auf einem Campingplatz südlich von Narbonne am Meer schlafe ich auf einer Holzveranda und da es dann morgens doch etwas frisch ist, kann ich auch schon früh weiterfahren…

Der nächste Tag ist ein „Höllenritt“ über sage und schreibe 132 Kilometer entlang der Ausläufer der Pyrenäen und auf der Nationalstrasse mit viel LKW-Verkehr, zum Glück mit einem mehr oder weniger breiten Seitenstreifen. Bei Einbruch der Dunkelheit komme ich dann nach Girona, wo ich von einer Gastfamilie sehr herzlich aufgenommen werde. Da ich ja noch nicht müde bin von diesem Tag gibt es abends noch mit einigen Freunden im Haus eine katalanische Weinprobe. Vom leckeren Essen ganz zu schweigen. Deshalb bin ich auch froh am nächsten Tag endlich den ersten Ruhetag einlegen zu können. In der Nähe von Barcelona übernachte ich bei einem Warmshowerlist-Dachgeber im Parc Nacional Montseny Hier lege ich dann noch einen Wandertag ein. Danach folgt eine fantastische Fahrt durch eine wilde Berglandschaft bis zur Stadt Manresa. Hier kann ich bei einer jungen Radlerfamilie übernachten und das auch gleich zwei Nächte.
Eine eher mal flache Etappe stellt die Fahrt nach Lleida dar. Dort übernachte ich bei einem Radfahrer, der mir sofort die Schlüssel für seine Wohnung in die Hand drückt, weil er noch zur Arbeit muss. Später begleitet er mich in die Stadt, am nächsten Tag fährt er mit mir bis zur richtigen Kreuzung, wo ich weiterfahren muss. So macht Radreisen Spaß. Ich habe diesmal nur eine kurze Strecke zu einem Dorf, wo mich ein anderer Rad-Gastgeber zu seinem Landhaus umgeben von Olivenhainen, freilaufenden Pferden, Hunden, Gänsen und Hühnern bringt.  Sogar der Kamin wird angefeuert. Nach der Stadt heute das Kontrastprogramm.

Am nächsten Tag habe ich den ersten und einzigen leichten Regen auf dieser Tour. In Alcorisa, am Weg nach Santiago de Compostela liegend, bin ich zu dieser Jahreszeit der einzige Gast ein einem Hostal und wohl auch der einzige Tourist in dem ganzen Ort. Stahlblauer Himmel begleitet mich am Morgen auf der Fahrt durch eine wunderschöne Gebirgs- und Flusslandschaft. Doch die Steigungen sind auch nicht ohne.
Montalban liegt auf einem Hügel mit einer riesigen Kirche und grandiosem Ausblick auf den Rio Martin. Nach einigen weiteren Kilometern kommt der Ort Escucha, ein ehemaliger Minenort mit einer Fabrik/Mine die noch arbeitet und keinen schönen Anblick darstellt. Auch wenn der Ort nicht schön ist, dahinter kommt ein Gebirgspass und so entschließe ich mich hier zu übernachten, was einfacher gesagt ist als getan. So verbleibe ich auf einer überdachten Terrasse vor der ehemaligen Post mitten im Ort- aber alle Häuser daneben sind wie ausgestorben.

Die Nacht war kalt, so bin ich schon früh wach und frühstücke noch im Dunkeln. Sobald es hell ist, beginne ich den Anstieg zum 1430 m hohen San Just Pass. Ich schaffe es ohne abzusteigen; dass später nach einer Abfahrt noch ein Pass auf etwa 1 300 m Höhe kommt, zeigt die Karte nicht…
Das Gras ist von Raureif überzogen und auch ich muss mir alle meine Radklamotten überziehen bei der Abfahrt. Am Nachmittag erreiche ich die Kleinstadt Teruel mit sehenswerten Kirchen und Türmen. Hier finde ich ein Hostal direkt neben der Altstadt. In den nächsten Tagen wird mir klar, dass es die Bergtäler in sich haben, planen kann man gar nichts, die Karte hilft auch nicht. Lange Steigungen mit denen ich nicht gerechnet habe, sorgen dafür, dass ich mehr Zeit brauche. Dafür schöne Landschaften und immer weniger Verkehr. Ich bin auf fast 1 000 m Höhe und der Wind bläst ganz schön heftig. In Aliaguilla, einem Ort der auch wieder vor einem Bergpass liegt verbringe ich die Nacht in einem überdachten Schulsporthof. Der Haupteingang ist verschlossen, aber der Hintereingang nicht. Windgeschützt lässt sich die Nacht gut verbringen und bei Sonnenaufgang fahre ich in den Ort und frühstücke vor der Kirche. Danach ein Anstieg, der sich aber in Grenzen hält. Dafür verfahre ich mich anschließend und muss einen Umweg in Kauf nehmen. Am heutigen Tag kommt alles zusammen: unvorhergesehene Steigungen, Gegenwind und eine unendlich erscheinende Strecke. So sind es 128 km als ich die Stadt Albacete über die Autobahn erreiche…

 

Hier kann ich bei einer Couchsurfing-Familie übernachten. Und sogar noch einen Tag länger zwecks Erholung bleiben.
Seit zwei Wochen habe ich gefühlt und gespürt, dass meine Nase dick ist, ein Medikament aus der Apotheke hatte keine Besserung gebracht. Heute ist mein Gesicht angeschwollen und ein Arztbesuch lässt sich nicht mehr vermeiden. Die Familie bringt mich noch am gleichen Abend nach meiner Ankunft mit dem Auto in eine Klinik, wo ich noch nicht mal lange warten muss. Ein freundlicher Arzt verschreibt mit Salbe und Antibiotikatabletten. Als er von meiner Radtour erfährt, verlangt er kein Geld für die Behandlung.
Nach dem Ruhetag in Albacete ist der nächste Tag ein Tag der alles in sich trägt. Super Wetter, kühler Wind in den Bergen, Serpentinenabfahrten, Anstiege, Gegenwind, fantastische Landschaften. Nach 35 km erreiche ich Casablanca; dass ich so schnell und noch dazu „über Land“ nach Marokko komme, hätte ich nicht gedacht. Nun – der Ort heißt tatsächlich Casablanca, liegt aber noch in Spanien…

Bis ich Lietor erreiche geht mir fast die Puste aus, aber die anschließende Abfahrt ist ein absolutes Highlight. Unten am Fluss packe ich mein Brot, Wurst und Käse aus und genieße den Anblick des steil am und auf einem Felsen liegenden Ortes. Anschließend eine lang gezogene Steigung und dann kilometerlang offene Landschaft. Von Elche de la Sierra geht es dann weiter über Berg und Tal – ob ich es noch schaffe bis zu meinem Radgastgeber in Moratalla? Gegen 17 Uhr zeigt ein Schild: Moratalla 30 km. Mich trifft fast der Schlag! Aber es hilft nichts – jetzt muss ich weiterfahren. Zum Glück folgen längere flache Abschnitte und es geht auch mal bergab. Natürlich dann vor Moratalla wieder Anstiege! Es ist schon dunkel als ich den Ort erreiche. Nach einem Telefonat kommt mir José per Rad mit Stirnlampe entgegen. Sonst hätte ich das Haus, das etwas außerhalb liegt, nie gefunden! Eine tolle Begrüßung und ein toller Aufenthalt nach 130 km! Ich bleibe zwei Tage hier, das ist auch notwendig zur Regenerierung.
Heute folgt eine mittelschwere Etappe bis Lorca. In Lorca übernachte ich bei Miguel und seiner Frau Teresa, da bleiben keine Wünsche offen. Von Lorca aus fahre ich auf Nebenstrecken über Berg und Tal zur Küste – eine tolle Routenempfehlung meines Dachgebers in Moratalla! Aber dafür brauche ich viel mehr Zeit als gedacht. Tolle Fahrt am Meer entlang, dann wieder hoch in die Berge – das kostet auch Kraft. In Mojocar übernachte ich auf der Terrasse einer Pizzeria, die saisonbedingt nicht mehr geöffnet hat. Direkter Blick auf das Meer! Und ein fantastischer Platz beim Frühstück mit Blick auf die Fischerboote. Anschließend geht die Fahrt weiter bis zum Capo Gato, einem Naturpark mit Felsküste und kleinen Buchten. Blaues Meer und wolkenloser Himmel- was will man mehr? Dafür 5 km Schotterpiste und natürlich ansteigend. Die anschließende Abfahrt mit Haarnadelkurven – eine echte Herausforderung. Die weitere Strecke führt zunächst an der Küste entlang – da bläst der Wind natürlich wie immer von vorne! Die letzten 20 Kilometer bis Almeria ziehen sich wie Kaugummi und nach 10 km ist es schon dunkel bei der Fahrt auf der Autovia (Autobahn), die sich mangels Alternative nicht vermeiden lässt. Die Beschilderung zum Fährterminal ist dürftig und so dauert es noch viel länger als ich mir ausgerechnet habe. Als ich nach 113 km im Fährterminal einfahre, reicht es mir für heute…

Nach einem Abendessen in einem marokkanischen Lokal um die Ecke sitze ich zwei Stunden später im Fährschiff nach Melilla, einer spanischen Enklave auf dem afrikanischen Kontinent. Nach 8 Stunden Nachtfahrt erwartet mich Eduardo und führt mich auf dem Motorrad durch die Stadt zu seiner Wohnung. Hier bleibe ich zwei Nächte, bevor die Fahrt durch Marokko beginnt.
Fast noch in Melilla befindet sich der Grenzübergang nach Marokko. Gleich hinter der Grenze die ersten Unterschiede ; Abfall; Plastiktüten; Scherben direkt neben der Straße; Menschengewimmel; Autos die eng überholen. Eine andere Welt beginnt. Die Beschilderung zum Glück nicht nur in Arabisch. Auf den ersten 80 Kilometern meiner Fahrt kommen nur drei Ortschaften. Bevor es dunkel wird frage ich einen Mann nach einem Schlafplatz; er spricht Spanisch und so klappt die Kommunikation recht gut. Das Ergebnis ist; dass ich bei ihm übernachten kann. Am Morgen danach ist es sehr kalt; aber sonnig als ich über Taourirt nach Guercif fahre. An einer Wegkreuzung frage ich zwei Polizisten nach dem Weg. Am Ende des Gesprächs schenken sie mir eine Flasche Wasser; Kekse und eine Packung Datteln…

Die weitere Strecke ist etwas eintönig; dafür bieten die nahe liegenden Berge des Atlasgebirges eine beeindruckende Kulisse: gewaltig aufragend und schneebedeckt. Aber auch hier im Hotelzimmer in Guercif ist es kalt; Heizungen gibt es nicht. Der nächste Tag ist einer der schwierigsten und schlimmsten in meiner bisherigen Radgeschichte. Bei eisiger Kälte fahre ich los und nach etwa 10 Kilometern setzt extremer Gegenwind ein; der den ganzen Tag über anhält. Ich kann nur im ersten; höchstens zweiten Gang fahren und habe erhebliche Mühe das Rad in der Spur zu halten. Dazu kommen Busse und LKW; die sehr eng überholen. Zwei Mal kann ich mich und das Rad gerade noch auf den Seitenstreifen in Sicherheit bringen. Für die 63 Kilometer heute brauche ich fast den ganzen Tag. Da spielt es keine Rolle mehr; dass das Hotel in Taza heute etwas heruntergekommen ist.
Am nächsten Tag hat der Wind deutlich nachgelassen; dafür gibt es umso mehr Steigungen. Der erste Pass; nur 560 Meter hoch; aber mir geht fast die Puste aus. Ich denke lieber noch nicht an den Hohen Atlas….
Die Straßenkarte ist alles andere als gut und so naht der Abendhimmel und keine Stadt ist in Sicht. Nach einigen weiteren Kilometern sehe ich zurückgesetzt von der Straße einige einfache Häuser. Ich frage nach; keiner versteht mich. Man holt einen Mann; der ein paar Brocken Französisch kann und im Wohnzimmer seines Hauses kann ich heute Nacht bleiben. Den ganzen Abend bin ich die Attraktion des Dorfes; fast alle schauen im Haus vorbei um den Mann mit dem Rad aus Alemania zu sehen. Dafür habe ich natürlich kaum Ruhe. Man bietet mir Haschisch an; jeder würde hier rauchen. Mit Hinweis auf das Radfahren kann ich mich gut herausreden. Nach dem Hahnengeschrei und dem Blöcken der Schafe gibt es ein kleines Frühstück und kurze Zeit später sitze ich wieder auf dem Rad.
Die Strecke nach Fes bietet viel Abwechslung; landschaftlich und fahrtmässig. Eine lange Abfahrt; diesmal habe ich Glück; umgekehrt hätte ich wohl Fes an diesem Tag nicht mehr erreicht. Die Einfahrt in die Stadt erfordert allerhöchste Aufmerksamkeit: Auto von der Seite; LKW von vorne; rechts überholendes Auto; Eselskarren; Leute auf der Straße. Am Eingang zur Altstadt finde ich eine ansprechende Pension und ich bin der einzige Gast. Beim Erkunden der Altstadt; der Souks kann man sich wirklich verlaufen. Ein Labyrinth von Gassen; Menschengewimmel; Eseltransporte; Gerüche aller Art.
In Fes beschließe ich; da ich recht müde bin eine Radpause einzulegen. Von hier aus werde ich zwei Orte mit dem Bus besuchen.

Nach dem Besuch von Volubilis; einer römischen Ruinenstätte und Moulay Idris; einer Stadt auf einem Felshang gebaut; besichtige ich Meknes mit dem Bus. Der nächste Tag ist eine Fahrt wieder mit meinem Rad in eine winterliche Region bis auf fast 1 700 Meter Höhe. Ifrane gleicht eher einer Stadt in der Schweiz als einem Ort in Marokko. Dafür sind die Preise auch weit höher als sonst wo in Marokko. So fahre ich entlang vieler Schneereste noch weiter bis Azrou; wo ich in einem Hotel für etwa 10 € übernachte.
So wie gestern geht es auch heute fast nur bergauf. Dafür fahre ich auf einer Nebenstrecke; wo sich nur selten ein Tourist verirrt. Herrliches Bergpanorama; interessierte Menschen; Einfachheit pur. Der letzte Teil der Strecke wird zur Piste; über eine Stunde Schieben ist angesagt. Zaouia d`Ifrane, der Endpunkt liegt unter einem Felsplateau und ist eine Berbersiedlung. Ich frage eine Frau ob ich im Haus übernachten kann und ich darf. Ein tolles Erlebnis und abends Couscous und Fleisch am Holzofen. Eine Wanderung um den Ort lässt mich tief in das Dorfleben einblicken. Dazu noch Natur und Wasserfälle. Und eine einmalige Aussicht vom Felsplateau auf das Dorf von oben.
Am nächsten Tag eine weitere Piste; ohne die Erklärung der Frau hätte ich nie den richtigen Weg gefunden. Schilder existieren nicht. Über Mrirt und Khenifra erzwingen weitere Steigungen eine zusätzliche Übernachtung abseits der Stadt. Wieder übernachte ich bei Berbern; einfachste Verhältnisse; Dusche Fehlanzeige. Katzenwäsche ist wieder angesagt. Viel Verkehr auf der Strecke am nächsten Tag; sobald es die erste Alternative gibt wähle ich diese Strecke. Die Mittagsrast verbringe ich neben einem Haus; eine Frau bringt mir Wasser und einen Hocker zum Hinsetzen. In Tagzirt erkenne ich; dass ich es bis zur Stadt Beni Mellal heute nicht mehr schaffe. So frage ich bei einer Moschee im Ort nach einem Schlafplatz; man weist mich ab. Also auch hier nicht anders als bei uns mit kirchlichen Einrichtungen.
Ich frage eine Schülerin und zu meiner Überraschung nimmt sie mich mit zum Haus ihrer Eltern. Haus ist allerdings übertrieben; es ist eine Art Garage mit Schilfrohrdach; Gas bzw. Holzfeuer stellen die Küche dar; Schlafplatz im gleichen Raum. Kein Strom; kein fließendes Wasser. Wenn ich diese Armut vorher geahnt hätte; trotzdem heißt man mich willkommen.
Der folgende Tag geht wieder hoch hinauf in das Atlasgebirge. Schneebedeckte Berge umrahmen meinen Aufstieg; der später ein längeres Schieben wird. Eine üble Schotterpiste und dann verfahre ich mich noch und muss einen langen Weg wieder zurück. Die Adresse eines Dachgebers die ich habe; scheint kaum jemand zu kennen. Ich bin kurz vor dem Aufgeben als ich ein Auto anhalte und dieser kennt tatsächlich die Adresse. Nur noch zwei Kurven; natürlich steil bergauf…..

Ich erreiche die Auberge bei Moudj; es reicht für heute. Schon gestern hatte ich etwas Magenprobleme; die sich heute fortsetzen. Daher mache ich am nächsten Tag nur einen gemütlichen Spaziergang entlang von Eselswegen zu einer Schlucht und einem Wasserfall. Ich dachte die Ardeche-Schlucht in Frankreich sei groß; hier ist die Schlucht noch zwei Nummern größer und kein Schild; keine Touristen. Per Anhalter komme ich am Nachmittag zu einer Passhöhe mit Blick auf Schneeriesen des Hohen Atlas. Beeindruckend. Die Rückfahrt dauert mangels Autoverkehr etwas länger als die Hinfahrt.
Dann verlasse ich Moudj; 15 km nur bergab. Unten bei Beni Mellal kommt mir ein Auto mit französischem Nummernschild entgegen. Ich zeige darauf und der Mann hält an. Am Ende des Gesprächs kann ich bei ihm in einem Dorf übernachten; das Rad dort deponieren und mit dem Bus nach Marrakesch fahren. Hier bleibe ich zwei Tage; schaue mir die Stadt an und denke ich sollte mich mal kundig machen wegen der Fährrückfahrt nach Frankreich.
Also klappere ich einige Büros; Agenturen ab. Das Ergebnis deckt sich mit meiner Internetrecherche: Es geht kein Schiff ab Nador nach Sète im Januar und von Tanger gibt es nur noch zwei Termine. Nach diesem Schock checke ich eine Flugalternative und hier erhalte ich sowohl bei Royal Air Maroc als auch bei anderen Reisebüros total widersprüchliche Auskünfte was die Art und Weise des Radtransportes betrifft. Das Ergebnis ist; dass ich über das Internet einen Flug nach Marseille am 14. Januar gebucht habe ab Marrakesch. Ärger und Stress mit dem Rad; Verpackung oder nicht usw. vorprogrammiert. Und ich muss nun doch mit dem Rad nach Marrakesch fahren und meine weitere Route ändern.

 

Von Marrakesch aus fahre ich ebenfalls mit dem Bus nach Essaouira; einer Stadt am Meer. Zur Abwechslung mal etwas ganz anderes. Der Fischmarkt; der Hafen und ein langer breiter Sandstrand bei warmen Temperaturen sorgen für sommerliche Stimmung. Mit dem Bus brauche ich fast einen ganzen Tag um wieder in das Dorf zu kommen; wo sich auch mein Rad befindet. Am nächsten Tag fahre ich mit dem Rad wieder los; endlich weht wieder frische Luft um meine Nase. Und es geht wieder kräftig zur Sache, nach 15 km gemütlichem Einfahren heißt es wieder längere Zeit das Rad schieben. Kurz vor Mittag erreiche ich den höchsten Punkt mit einer atemberaubenden Sicht auf die Berge des Hohen Atlas. Auf der anderen Seite ein Stausee. Anschließend geht es in Haarnadelkurven zum See hinunter. Neben einem Haus packe ich meine Brotzeit aus und ehe ich mich versehe bringen ein paar Leute einen Hocker; einen Tisch und servieren Tee. Radlerherz was willst du mehr?
Danach passiere ich zwei Tunnel und wieder geht es um einen Berg herum. Schließlich erreiche ich Azilal viel später als gedacht und es ist verdammt kalt hier oben. Dass heute der erste Weihnachtstag ist; merke ich erst als ich in mein Tagebuch schaue.

Auf einer wenig befahrenen Strasse geht es dann über Berg und Tal weiter. Unterwegs kommt mir ein einheimischer Radler entgegen; wir winken uns gegenseitig zu. Nach weiteren 25 km bin ich noch etwa 8 km vor dem Ort Demnate als mich genau dieser Radler überholt und mich zu einem Tee einlädt. Wenige Minuten später lädt er mich zu sich nach Hause ein. So fahren wir die letzten 8 km zusammen. Abends gibt es Fisch; hervorragend von seiner Mutter zubereitet. Er empfiehlt mir eine weitere Route; die ein Highlight meiner Reise werden wird. Der Preis dafür ist; dass ich für 124 Kilometer drei volle Tage brauche. Dafür erlebe ich eine Berglandschaft im Hohen Atlas wie sie schöner nicht sein kann. Schneebedeckte Berge; Schluchten; Täler; enge Pisten nah am Abgrund. Berberfamilien in Lehmhäusern; freundlich und neugierig.
In einem Dorf kann ich beim Dorfschullehrer übernachten. Der Nachbar lädt mich zu einer Suppe mit Brot in sein Haus ein. Sie sprechen kein Französisch; aber die Einladung kommt von Herzen. Am nächsten Morgen muss ich das Rad fast 5 Kilometer schieben bis zu einem Pass in etwa 2 200 Meter Höhe. Wieder ein grandioser Rundblick. Nach diesem Anstieg und der folgenden Abfahrt bin ich bereit für den Kaukasus…

Nach der Abfahrt erreiche ich das Dorf Ait Tamill, wo ich in einem Gite übernachte. Die Nacht ist bitterkalt. Dafür wird es mir bei den Steigungen am nächsten Tag wieder richtig heiß. Dann eine fast 20 Kilometer lange Abfahrt und die Landschaft wird immer mehr wüstenähnlich.
Auch die Architektur ist jetzt ganz anders. Rötlicher Lehm wird hier verwendet. Zum ersten Mal bekomme ich ein Versorgungsproblem; kein Laden auf über 30 Kilometern. Und eine endlos lange Strasse. Müde erreiche ich die erste Siedlung vor Skoura; in einer Kashba handle ich einen guten Preis aus und das Essen ist sehr gut hier.

Ich bleibe noch einen Tag hier um etwas auszuruhen nach der Fahrt durch den Hohen Atlas. Zu Fuß erkunde ich die Umgebung und bewundere die Lehmhäuser; die auch hier immer mehr durch Betonhäuser verdrängt werden. Der nächste Tag ist eine Fahrt durch eine baumlose Landschaft; die Wüste lässt grüssen. Aber nach etwa 40 Kilometern ändert sich die Landschaft und ich komme in das Tal der Rosen; hier werden Rosen für Rosenöl usw. angebaut. In Boumane Dades übernachte ich in einem Hotel; wo ich Radler aus Spanien und Russland treffe. Dann geht es wieder hinein in die Berge; zur Dades- und Todraschlucht.
Von Boumanes Dades geht es zunächst in die Dades-Schlucht. In einem ansprechenden Dorf verbringe ich den Silvesterabend als einziger Gast in einem Hotel mit toller Aussicht. Um 21.30 ist für mich das Jahr 2012 zu Ende. Nach einem Spaziergang zu einem Wasserfall und bewirtschafteten Gärten geht es am übernächsten Tag weiter durch das immer enger werdende Flusstal. Nach einigen Steigungen gibt es tiefe Blicke in die Schlucht gratis. Danach kaum noch Autoverkehr; dafür ein nicht erwarteter Bergpass in 2100 Metern Höhe. Anschließend ein spektakulärer Rundblick und eine kurze aber schnelle Abfahrt. In Msemrir gibt es abends ein kräftiges Berberomelette zur Stärkung. Die Strecke am nächsten Tag soll 40 km weit sein bis Agoudal, sehr hoch gelegen und schwer oder nicht passierbar. Andere sagen sie ist frei. Nun; ich riskiere es und fahre am nächsten Morgen bei eisiger Kälte früh los. Schon nach wenigen Kilometern kann ich kaum noch die Finger bewegen. Das macht aber nichts; denn ich muss das Rad mit Kraft die unbefestigte Piste voller Steine und Geröll hochstemmen. Der Anstieg nimmt kein Ende. Erst nach 14 Uhr erreiche ich den höchsten Punkt: 3 000 Meter. So hoch war ich noch nie mit dem Rad.

Nach dem Genuss des Rundblickes hinunter ins Tal und der absoluten Stille hier oben kommt es knüppeldick: verschneite und vereiste Passagen bergab. Ich schiebe das Rad durch und über Reste von Schneefeldern und dann kommt der Schlamm; dort wo der Schnee gerade getaut ist. Es dauert nicht lange und die Räder blockieren. Die Erde klebt sich fest. In meiner Verzweiflung fallt mir mein Esslöffel ein; mit dessen Stiel ich die Erde unter dem Schutzblech abkratze. Und das alle paar hundert Meter. Die Zeit läuft gegen mich. Auf einem langen Schneefeld sind die zwei Motorräder der Spanier die mich vor einiger Zeit überholt haben stecken geblieben. Von den Fahrern weit und breit nichts zu sehen. Jetzt wird mir der Ernst der Situation noch deutlicher vor Augen geführt. Mir gelingt die Überquerung des Schneefeldes; beim anschließenden Bachlauf hole ich mir aber ein paar nasse Schuhe. Als ich später bei einsetzender Dunkelheit einen Einheimischen auf einem Esel treffe und dieser auf Befragen mir signalisiert; dass es noch 14 km bis Agoudal sind; ist endgültig klar; dass die Entfernung viel weiter ist; als mir genannt wurde. Mittlerweile fahre ich mit Licht und Stirnlampe auf einer Geröllpiste bergab. Das kann nicht gut gehen und gleich darauf stürze ich vom Rad. Zum Glück passiert nichts außer ein paar Abschürfungen an der Hand. Jetzt mache ich langsamer und richte mich mental auf eine Notübernachtung am Wegesrand ein. Aber ich bin auf über 2 500 Metern Höhe und ich habe echt Angst; dass das meine letzte Nacht im neuen Jahr werden könnte. Kurze Zeit später kommt mir ein Berber auf dem Rad entgegen und fragt ob ich in seiner Auberge übernachten will. Die Antwort ergibt sich von selbst. Es ist bitter kalt hier oben und die Auberge ohne elektrischen Strom und fließendes Wasser. Nichts mit Duschen oder warmem Wasser hier. Aber ich bin froh; denn weiter hätte ich es nicht mehr geschafft da ich kräftemäßig am Ende bin.
Nach dem Essen bewundere ich einen Sternenhimmel wie ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe. Mit Schlafsack und vier Decken überstehe ich eine eiskalte Nacht in einem winzigen Zimmer. Bei der weiteren Abfahrt am nächsten Tag auf einer übelsten Geröllpiste mit mehreren Wasserüberquerungen wird mir klar; dass diese Strecke im Winter nur für Wahnsinnige oder Touristen mit dem Rad die es nicht besser wissen; geeignet ist. Ich zähle mich zur zweiten Gruppe…

Endlich kommt wieder eine Asphaltstrasse; auch wenn nochmals ein Pass von 2 700 Meter Höhe zu überwinden ist. Das ist eben der Hohe Atlas. In Tamttatouche quartiere ich mich für zwei Tage ein um mich zu erholen und vor allem auch das Rad vom Schlamm und Dreck zu säubern. Wiederum bei eisiger Kälte fahre ich dann durch die Todra-Schlucht; die am Morgen noch voll im Schatten liegt. Nach der Schlucht erreiche ich Tinerhir; hier ist es deutlich wärmer. Ich komme mit einem Mann ins Gespräch; der mir ein günstiges Hotel sucht und mir anschließend die Stadt zeigt. Verwinkelte Gassen und Ecken die ich allein so nicht gefunden hätte. Er zeigt mir ein altes; typisches Badehaus (Hamamm) und so entschließe ich mich abends dort hinzugehen. Hier komme ich mit einem alten Mann und dem Badechef ins Gespräch. Wenige Minuten später werde ich eingeseift; abgerubbelt und anschließend massiert. Ein Genuss nach einem Radeltag. Als ich am Ende bezahlen möchte winkt der Chef ab und der alte Mann schenkt mir noch zwei Mandarinen…..

Ich fahre weiter in Richtung Saharawüste. Die Landschaft wird zusehends kahler; immer weniger Ansiedlungen. Nach 83 Kilometern reicht es mir für heute und in Touroug auf dem Weg in Richtung Erfoud frage ich an einem Haus zwei Frauen ob ich übernachten darf. Natürlich muss hier erst der Mann; in diesem Fall der Vater gefragt werden. Dieser führt mich in einen Rohbau nebenan; der aber schon mit elektrischem Licht und Fenstern sowie Rollläden ausgestattet ist. Dieser Luxusneubau ist mein Zuhause für diese Nacht. Auf den nackten Betonboden legt man Decken und Teppiche und darauf noch meine Isomatte, Schlafsack und mehrere Decken für die Nacht. Selbst eine Toilette ist schon im Haus. Sogar ein Abendessen bekomme ich im Haus des Vaters. Für die kichernden Kinder und Frauen bin ich heute eine Attraktion.

Der nächste Tag bringt mich endgültig in eine Wüstenregion. Lange Strecken; gleiche Landschaft; kaum Verkehr. In Rissani läuft es immer noch beständig bergab und so entscheide ich mich bis zu den Saharadünen von Merzouga weiter zu fahren. Von dem Mann in Tinerhir habe ich eine Hoteladresse seines Freundes im Dorf A Hassi Labeid bekommen und so erreiche ich gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit und
107 gefahrenen Kilometern diesen Platz. Ich bekomme einen guten Preis für die folgenden Tage und den Ritt auf dem Dromedar über die Dünenlandschaft mit anschließender Übernachtung in einem Berbercamp. Nachts ist es auch hier sehr kalt. Vor lauter Decken kann ich kaum noch atmen. Grandios der Sternenhimmel und die Stille. Nach dem Frühstück geht es auf dem Dromedar wieder ins Hotel zurück.

Inzwischen habe ich vom Besitzer erfahren; dass ab Merzouga; etwa 8 km vom Dorf entfernt auch ein Bus nach Marrakesch fährt. Ich hätte noch zwei Tagesetappen bis Errachidia und von dort aus wollte ich auch den Bus nach Marrakesch nehmen. So entschließe ich mich kurzfristig diesen Bus zu nehmen und hier noch einen Tag länger zu bleiben. Ich denke es ist auch besser so; denn inzwischen habe ich mich solidarisch mit dem Husten vieler Marokkaner erklärt und ein weiterer Ruhetag tut bestimmt gut. In Marrakesch bleibe ich dann zwei Tage und dann fliege ich über Casablanca nach Marseille.

Nach insgesamt 3 136 gefahrenen Radkilometern dürfte auch dem letzten Zweifler in Deutschland klar geworden sein; dass der neue deutsche Stern am Tour de France Himmel 2013 seine Wurzeln in Boehl-Iggelheim (Pfalz) hat…

Inschallah
Hans Juergen

Zum Abschluss meines Reiseberichtes möchte ich ein kleines Fazit meiner Reise mit dem Rad von St. Christol-de-Rodieres (Frankreich) über Spanien nach Marokko
(04. November 2012 – 14. Januar 2013) ziehen:

Frankreich/Spanien (1 649 Kilometer)

Die Länge und Dauer der Hinfahrt bis zum späteren Ziel (Marokko) war für mich eine neue und ständige Herausforderung. Dank einigen spanischen Mitgliedern in der WarmShowersList (WSL) hatte ich wunderbare Begegnungen mit begeisterten Radlern, die mir dazu noch tolle Tipps für die weitere Route mit auf den Weg gaben. Diese Strecken hätte ich ohne deren Hilfe nie gefunden. Es muss aber auch deutlich gesagt werden, dass Spanien kein Radfahrerland ist. Die Verkehrsführung ist alles nur nicht radfahrerfreundlich. Ein Bewusstsein für den Radverkehr existiert in Spanien nicht. Und noch etwas ist schwer zu finden: spontane Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft. Seit meinem 18. Lebensjahr habe ich schon viele Länder und Regionen in Europa mit dem Rad kennen gelernt. Nach allen meinen Erfahrungen bis zum heutigen Tag muss ich leider feststellen, dass Spanien in Sachen Gastfreundschaft den mit Abstand letzten Platz meiner bereisten Länder einnimmt. Das traurige daran ist, dass man sich noch nicht einmal die Mühe macht über das Anliegen des Radlers ernsthaft nachzudenken. Nein, man wird in der Regel sofort abgeblockt und abgewiesen. Und das selbst in kleinen Dörfern. Insbesondere in Katalonien (Catalunia), das mit Vehemenz seine Unabhängigkeit und Loslösung von Spanien betreibt, ist es schwieriger als Fremder in ein Haus aufgenommen zu werden, als in einem Heuhaufen eine Stecknadel zu finden. Ich empfehle Katalonien statt den eigenen Stolz und die Unantastbarkeit weiter zu pflegen erst einmal einen Nachhilfekurs in Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe.
Von jedem Dorf in den rumänischen oder ukrainischen Karpaten könnte da viel gelernt werden. Jetzt kann ich mir auch lebhaft vorstellen auf welche Art und Weise die Menschen und Völker Süd- und Mittelamerikas von den damaligen spanischen Eroberern behandelt wurden. Gastfreundliche, hilfsbereite, naturverbundene Einheimische und stolze, von sich völlig überzeugte und über jeden Zweifel erhabene Spanier – das Ergebnis dieses

Zusammentreffens ist Geschichte, an deren Folgen die Nachkommen dieser Menschen heute noch zu leiden haben.
Selten habe ich in einem Land so viel Bauruinen und so viele leer stehende Häuser wie in Spanien gesehen. Die Landschaft vielfach verbaut und verschandelt. Der wirtschaftliche Niedergang Spaniens ist überall ersichtlich. Spanien wird lernen müssen, sich wieder oder endlich auf andere Werte zu besinnen.

Marokko (1 487 Kilometer)

Was Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft betrifft besteht zwischen Spanien und Marokko ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht. Und auch hier bestätigt sich wieder die Erfahrung, je ärmer die Menschen, desto gastfreundlicher. Ich habe in Marokko tiefe und eindringliche Einblicke in das Alltagsleben der Menschen bekommen. Neben echter Gastfreundschaft gab es noch viele kleine, hilfsbereite Gesten und Erfahrungen, die unvergesslich bleiben werden. Interessant ist auch die Tatsache, dass sämtliche „privaten Dachgeber“ Berber und keine Araber, wie die Mehrheit der Bevölkerung, waren.
Was mich an Marokko auch fasziniert hat, waren die ständig wechselnden Landschaften und Kontraste. Morgens noch im Hochgebirge bei eisigen Temperaturen und nachmittags in einer staubigen Steppen- und Wüstenlandschaft. Die Strecken im Atlasgebirge (Mittlerer und Hoher Atlas) waren überhaupt die schönsten, wenn auch anstrengendsten Strecken, die ich in Marokko gefahren bin. Dazu kamen ursprüngliche Dörfer und Siedlungen und neugierige Menschen. Sehr oft musste ich in Marokko die vorgesehene Route aus diversen Gründen ändern und trotzdem hat sich ein Mosaikstein nach dem anderen zusammengefügt. Manchmal kam es mir vor, als wenn da jemand im Hintergrund die Fäden zieht. Diese Tour hat mir wieder deutlich gemacht, wie klein und unbedeutend doch der Mensch auf der Erde ist. Und trotzdem sind wir nicht umsonst hier. Diese Fahrt hat mich sowohl körperlich als auch mental gestärkt und gefestigt für das was in der Zukunft geschehen wird. Und wie einfach die Menschen dort leben (müssen), auch das hautnah zu erfahren war wieder enorm wichtig und einprägsam.
Ich bin auch sehr dankbar und weiß es zu schätzen, dass ich 3 136 Kilometer mit dem Rad ohne Unfall und Krankheit erleben konnte. Dazu noch ohne eine einzige Panne an meinem Rad. Fast nicht zu glauben, aber wahr.

Herzlichst
Hans Jürgen